Die Anfänge des Zentrums für Hochschulsport

Der Vorläufer des ZfH war das Institut für Körpererziehung. Nachdem 1989 der Studentensport fakultativ wurde, vollzog sich in den darauf folgenden Jahren eine Umstrukturierung dieses Instituts. Am 2. Dezember 1993 wurde dann das Zentrum für Hochschulsport der Universität Leipzig unter dem Rektorat von Professor Cornelius Weiss gegründet.

Dreh- und Angelpunkt der erfolgreichen Umstrukturierung des Hochschulsports nach dem drastischen Abbau hauptamtlicher Stellen war die Gewinnung kompetenter Kursleiterinnen und -leiter. Circa 100, meist Studierende, die in ihrer Freizeit bereits in Vereinen aktiv waren, konnten für ein Engagement im Hochschulsport gewonnen werden.

Bereits im Wintersemester 1993/94 wurden ca. 200 Sportkurse in mehr als 45 Sportarten und Bewegungsformen angeboten. Hoch im Kurs standen zu dieser Zeit asiatische Bewegungs- und Kampfkünste. Neu im Angebot waren Klettern, Surfen und Frisbee. Etwa 5000 Studierende und MitarbeiterInnen nutzten die Möglichkeiten, regelmäßig Sport zu treiben. Aufgrund der geringeren Anzahl Studierender war die Organisation und Durchführung des Hochschulsports einfacher. Die überwiegende Zahl der Angebote war damals noch anmelde- und beitragsfrei. Die notwendigen Anmeldungen konnten an zwei Tagen noch durch das Eintragen in Listen vollzogen werden. Bereits in den Anfangsjahren des Hochschulsports wurde die Tradition des Tanzfestes im Wintersemester und der Sport- und Spielfeten im Sommersemester begründet. Seither sind diese Veranstaltungen Höhepunkte für Teilnehmer und Kursleiter des Hochschulsports.


Erinnerung an Dr. Dorothea Scheel

Am 25. November 2005 verstarb nach langer, schwerer Krankheit die Leiterin des Zentrums für Hochschulsport der Universität Leipzig, Dr. Dorothea Scheel, die im Oktober gerade 50 Jahre alt geworden war.
Als nach 1989 der Hochschulsport auf fakultativer Basis neu organisiert wurde, trug Frau Dr. Scheel maßgeblich dazu bei, die Strukturen zu schaffen, die 1993 zur Gründung des Zentrums für Hochschulsport führten. An der Spitze eines Kreises von vor allem nebenamtlich tätiger Organisatoren baute sie ein Team kompetenter Kursleiterinnen und Kursleiter auf und legte die inhaltlichen Schwerpunkte des Hochschulsports fest. Bereits im Wintersemester 1993/94 konnten ca. 200 Sportkurse in mehr als 45 Sportarten und Bewegungsformen angeboten werden.

Von Jahr zu Jahr wurde das Programm des Zentrums für Hochschulsport umfangreicher. Auch die Studierenden und Angehörigen der Universität nahmen das Angebot immer besser an, und ''wenn heute mehr als 8000 Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fakultäten und Einrichtungen der Universität, der Hochschule für Grafik und Buchkunst und der Hochschule für Musik und Theater die Sportangebote des Zentrums nutzen können, ist das ein wesentliches Verdienst von Dr. Dorothea Scheel'', betonte der Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser. ''Auch wenn wir, wie noch in dieser Woche, jährlich die besten Sportlerinnen und Sportler der Universität Leipzig ehren, ist das Frau Dr. Scheel zu verdanken, die sich von Anfang an auch für den studentischen Wettkampfsport engagierte. Wenn in Leipzig erfolgreich Sächsische und Deutsche Hochschulmeisterschaften ausgerichtet werden konnten, ist auch dies auf den unermüdlichen Einsatz von Dorothea Scheel zurückzuführen. Ihr früher Tod ist ein großer Verlust für die Universität und den Leipziger Hochschulsport.''

Große Verdienste erwarb sich Dr. Scheel auch als Vorsitzende der Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen (LHS) und als Vorstandmitglied bzw. Mitglied des Bildungsausschusses des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh).




 
Aktuelle Kursänderungen !
 
 
22.08.2010 bis 12.09.2010
Schließung Schwimmhalle
08.09.2010
Kraftsport
14.09.2010 bis 12.10.2010
Fußball-Treff dienstags
22.09.2010
Floorball-Treff
 
 

 

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